Christliche Beratung mit Standard: FRANK + FREI berät seit April 2026 als akkreditierter ACC-Berater

Seit April 2026 arbeitet unser Gründer Matthias Frank als akkreditierter Berater der ACC Deutschland, des Deutschen Fachverbands für Christliche Beratung und Seelsorge (Association of Christian Counsellors). Nach der Anerkennung als Beratungsstelle des Weißen Kreuzes ist das der zweite Baustein, der unsere Beratungsarbeit nach außen überprüfbar macht – und nach innen verbindlich. Christliche Beratung hat ein Problem: Jeder kann sich so nennen. Es gibt keinen geschützten Titel, keine Kammer, keine staatliche Prüfung. Wer Hilfe sucht, kann kaum unterscheiden, ob hinter einem Angebot eine fundierte Ausbildung steht oder guter Wille allein. Genau hier setzt die ACC an – mit Standards, die man nachlesen kann. In diesem Artikel erklären wir, wer die ACC ist, was die Akkreditierung verlangt und was christliche Beratung bei uns bedeutet – und was nicht. Wer ist die ACC? ACC Deutschland ist der Deutsche Fachverband für Christliche Beratung und Seelsorge – ausgeschrieben: German Association of Christian Counsellors. Der Verband definiert Standards, nach denen Ausbildungsinstitute ihre Weiterbildungen in Seelsorge und Beratung zertifizieren lassen können. Und er akkreditiert Einzelpersonen: seelsorgerliche Begleiterinnen und Begleiter, Beraterinnen und Berater sowie Supervisorinnen und Supervisoren. Zwei Verbindungen machen den Verband besonders. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), des Dachverbands der Beratungsverbände in Deutschland, und orientiert seine Standards an deren Anforderungen. Und er gehört zu ACC Europe, dem Zusammenschluss nationaler ACC-Verbände, die sich auf ein gemeinsames Verständnis christlicher Beratung, auf Ethik-Richtlinien und auf die Pflicht zu Supervision und Fortbildung verständigt haben. Das Ziel in einem Satz: Transparenz für Ratsuchende. Wer eine akkreditierte Beraterin oder einen akkreditierten Berater aufsucht, weiß, dass eine Weiterbildung nach DGfB-Standard dahintersteht – unabhängig davon, bei welchem Institut sie absolviert wurde. Eine Suche nach Akkreditierten bietet der Verband auf acc-deutschland.org. Was die Akkreditierung verlangt Die Akkreditierung als Beraterin oder Berater bei ACC Deutschland ist an klare Voraussetzungen gebunden: Die Akkreditierung gilt drei Jahre. Danach muss sie erneuert werden – mit Nachweisen über Fortbildung und Supervision in diesem Zeitraum, darunter die Beratertage der ACC, an denen Akkreditierte regelmäßig teilnehmen. Qualität ist hier also kein einmaliges Zertifikat, sondern ein laufender Prozess. Für Sie als Ratsuchende heißt das: Sie können nachlesen, welche Qualifikation hinter unserer Beratung steht. Sie wissen, dass unsere Arbeit regelmäßig reflektiert wird. Und hinter der Beratung steht ein Verband, dessen Ethik-Richtlinien verbindlich sind. Dieselbe Qualifikation ist übrigens die Grundlage dafür, dass FRANK + FREI seit Juni 2026 Beratungsstelle des Weißen Kreuzes ist: Das Weiße Kreuz verlangt von seinen Beraterinnen und Beratern eine Ausbildung nach den Standards von ACC oder DGfB. Alle Details zur Akkreditierung bei ACC Deutschland. Christliche Beratung – was das bei uns heißt und was nicht „Christlich“ ist in der Beratung kein Etikett für fromme Ratschläge. Es beschreibt zuerst ein Menschenbild: Jeder Mensch hat eine unverlierbare Würde, ist mehr als seine Probleme und trägt Ressourcen in sich, die er oft selbst nicht mehr sieht. Und es beschreibt eine Haltung – Beratung auf Augenhöhe, ohne zu richten. Was das konkret bedeutet: Wobei wir beraten – und wie alles zusammenpasst Die ACC-Akkreditierung betrifft den Kern unserer Arbeit: die psychologische Lebensberatung sowie die Ehe- und Familienberatung. Typische Anlässe, mit denen Menschen zu uns kommen: Die Akkreditierung ist dabei ein Baustein unter mehreren, die sich gegenseitig ergänzen. Seit April 2026 ist Matthias Frank akkreditierter ACC-Berater – die persönliche Qualifikation. Seit Juni 2026 ist FRANK + FREI Beratungsstelle des Weißen Kreuzes – die Einbindung in ein bundesweites Fachnetzwerk mit Schwerpunkt Beziehung und Sexualität. Seit April 2026 bieten wir mit der xpand Stiftung AVGS-geförderte Coachings für berufliche Veränderungen an. Und seit November 2025 beraten wir als insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz. Zu jedem dieser Bausteine gibt es einen eigenen Artikel in unserem Blog. Was alles verbindet: ein Angebot aus einem Guss, in dem Fachlichkeit und Glaube keine Gegensätze sind – und in dem Sie bestimmen, welche Rolle Ihr Glaube in der Beratung spielt. So fängt es an Der erste Schritt ist ein kostenloses telefonisches Erstgespräch. Dabei klären wir, worum es geht, ob wir die Richtigen dafür sind und wie es weitergehen kann. Die Beratung selbst findet in Stuttgart statt, auf Wunsch auch online. Die aktuellen Konditionen finden Sie auf der Preisseite. Ein Siegel macht noch keine gute Beratung. Aber es sagt Ihnen, dass hinter dem Angebot eine Ausbildung, ein Ethikkodex und regelmäßige Supervision stehen – und dass jemand außerhalb von uns darauf schaut. Alles Weitere entscheidet sich im Gespräch. Wir freuen uns darauf, frank und frei. Telefon +49 (0) 170 297 297 9 · E-Mail info@fplusf.de · Termin buchen Herzlich, Ihr Team von FRANK + FREI

Warum wir so ticken, wie wir ticken: Das persolog Persönlichkeits-Modell bei FRANK + FREI

Unser Gründer Matthias Frank ist zertifizierter persolog-Trainer und arbeitet mit dem persolog Persönlichkeits-Modell – vielen noch als DISG bekannt. Es ist eines der Werkzeuge, das in fast allem steckt, was wir tun: im Einzelcoaching, in der Paarberatung, in der Arbeit mit Teams und Gemeinden. Warum? Weil die meisten Reibungen zwischen Menschen nicht daran liegen, dass einer recht hat und der andere nicht. Sie liegen daran, dass wir verschieden ticken. Der eine entscheidet schnell und will Ergebnisse, die andere braucht Zeit und Sicherheit. Der eine redet, um zu denken, die andere denkt, bevor sie redet. Ein gutes Persönlichkeitsmodell gibt diesen Unterschieden eine Sprache – ohne Menschen in Schubladen zu stecken. In diesem Artikel erklären wir, was hinter dem persolog Persönlichkeits-Modell DISG steckt. Zudem bedeuten die vier Dimensionen etwas, und wir zeigen, wie wir damit arbeiten. Was ist das persolog Persönlichkeits-Modell? Die Wurzeln reichen fast hundert Jahre zurück. 1928 beschrieb der amerikanische Psychologe William Moulton Marston, wie Menschen ihr Verhalten an ihre Umgebung anpassen – je nachdem, ob sie ihr Umfeld als freundlich oder herausfordernd erleben und ob sie sich ihm gegenüber stark oder weniger stark fühlen. Daraus entstanden vier Grundmuster. John Geier entwickelte in den 1970er-Jahren daraus ein Fragebogen-Instrument, und in den 1990er-Jahren brachte Friedbert Gay das Modell als DISG nach Deutschland. Heute heißt es persolog Persönlichkeits-Modell. Die persolog GmbH aus Remchingen bei Karlsruhe hat das Instrument gemeinsam mit Geier weiterentwickelt, 2018 die Rechte an seinem Lebenswerk übernommen und das Modell seither in eigener Verantwortung gepflegt – kontext- und situationsbezogen, in über 30 Sprachen, mit weltweit mehr als 14.000 zertifizierten Trainerinnen und Trainern. Wer „DISG“ kennt, kennt also den Vorläufer; wer heute damit arbeitet, arbeitet mit persolog. Drei Dinge sind uns an dem Modell wichtig. Es beschreibt Verhalten, nicht Charakter oder Wert eines Menschen – und Verhalten lässt sich verändern. Es kennt kein gutes oder schlechtes Profil; jede Dimension hat Stärken und Schattenseiten. Und es ist ausdrücklich ein Entwicklungswerkzeug, kein Auswahlinstrument: Es hilft, sich selbst und andere zu verstehen – nicht, Menschen zu sortieren. Die vier Dimensionen: D, I, S, G Jeder Mensch trägt alle vier Dimensionen in sich – in unterschiedlicher Ausprägung. Das Profil zeigt, welche davon das eigene Verhalten prägen und wie sie zusammenspielen: Was das persolog-Profil von einem einfachen Typentest unterscheidet: Es fragt nach dem Verhalten in einem konkreten Umfeld – zum Beispiel im Beruf oder in der Partnerschaft – und unterscheidet zwischen dem, wie ich mich selbst sehe, und dem, wie ich mich nach außen zeige. Erst dieser Blick macht die interessanten Fragen sichtbar: Warum bin ich zu Hause ein anderer als im Büro? Warum kostet mich meine Rolle in der Gemeinde so viel Kraft? Wie wir damit arbeiten Was das Modell nicht ist: kein Test, den man bestehen muss, keine Diagnose und keine Entschuldigung („Ich bin halt D“). Es ist auch kein Ersatz für die ausführlicheren Persönlichkeitsmodelle der Forschung – dafür ist es anschaulich, schnell verstanden und im Alltag sofort anwendbar. Genau das macht es als Gesprächsöffner so wertvoll. So läuft es ab Formate: als Baustein im Einzelcoaching oder in der Paarberatung, als Team-Workshop (halber oder ganzer Tag) für Leitungsteams, Mitarbeiterkreise und Vorstände, oder als Impulsabend in der Gemeinde. Die Konditionen finden Sie auf unserer Preisseite; die Kosten für das Profil selbst nennen wir Ihnen im Erstgespräch. Verstehen, statt zu urteilen Der größte Gewinn eines Persönlichkeitsmodells ist nicht das Wissen über sich selbst. Es ist die Milde, die daraus entsteht – mit sich und mit anderen. Wer versteht, warum der Kollege so entscheidet, die Partnerin so reagiert oder der eigene Dienst so viel Kraft kostet, kann anders damit umgehen. Nicht alles ist Charakterschwäche. Vieles ist einfach ein anderes Profil. Sie möchten Ihr Profil kennenlernen, als Paar oder mit Ihrem Team? Melden Sie sich bei uns – frank und frei. Telefon +49 (0) 170 297 297 9 · E-Mail info@fplusf.de · Termin buchen Herzlich, Ihr Team von FRANK + FREI